OptoNet MASTER+ Signet

Willkommen

Nichts geschenkt, aber viel zu holen: Willkommen bei MASTER+, dem Studienförderkreis des OptoNet e.V.

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MASTER+ mal anders

Da am MASTER+ Programm sehr talentierte junge Menschen teilnehmen, ist OptoNet mit Ihnen unterwegs gewesen, damit sie ihr pralles Wissen einmal mit Anderen teilen können. Am letzten Samstag haben drei MASTER+ Alumni ihre Fachkompetenz nicht vor Professoren oder Firmenchefs unter Beweis gestellt, sondern vor einem besonders neugierigen Publikum: Im Rahmen des machbar! Tages am Carl-Zeiss-Gymnasium stellten sie sich einer Mannschaft “kleiner Leuchten” aus Jenaer Grundschulen im Workshop »Das Wunder Licht«. Rund um die Themen Spiegel, Farben, Linsen und Strahlen konnten die Zweit- und Drittklässler mit den Großen experimentieren, basteln und verblüffende optische Phänomene bestaunen. Das Highlight war ein verbissener Wettkampf mit LED-Wurfgeschossen, die unter tückischen optischen Bedingungen auf die Tafel befördert werden mussten.

Der machbar! Tag wurde von Witelo, der Montessorischule sowie der Lobdeburgschule organisiert und lockte Kleine und Große außnahmsweise an einem Samstag in die Schule, um sich in einer Reihe verschiedener Workshops auszuprobieren.

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Die erste Mastertour 2014: Moderne Optiktechnologien

Diesmal wurde uns das Schreiben des Mastertourartikels sehr leicht gemacht, denn unser Master Florian hat in seinem Firmenbingoartikel den Besuch bei asphericon wunderbar zusammengefasst:

“Von überall zog es die Master in die asphericon GmbH – egal ob mit dem Auto, dem Bus, per Bahn oder zu Fuß.
Nach der Begrüßung durch unsere Projektleiterin Peggy, Herrn Dr. Schindler und Herrn Zschäbitz von asphericon ging es gleich los mit dem straffen Programm. Frau Dr. Fuchs führte uns ein in die spannende Welt der optischen Asphärentechnologie. Von einfachen Grundlagen und Anwendungsbeispielen entführte sie uns immer tiefer in den Kosmos von hochpräziser Mess- und Fertigungstechnik bishin zur Erzeugung mysteriöser Besselstrahlen mit Hilfe von Axikons. Durch keine der gestellten Fragen lies sie sich aus der Ruhe bringen. Und so konnte unser optischer Horizont um ein gutes Stück erweitert werden. Auch Herr Schubach von der Präzisionsoptik Gera GmbH vermittelte uns sein Wissen zur Mikrostrukturierung von Gläsern und was diese mit der “Entfernungsmessung” von Hirschen zu tun hatte.
Damit es nicht nur bei “trockener” Theorie blieb, wurden wir erst mit Getränken erfrischt, bevor es dann in die heiligen Hallen von asphericon ging. Ausgestattet mit blauen Überschuhen wurden wir von Herrn Kiontke in die Fertigung mitgenomen. Er zeigte uns modernste Mess- und Fertigungstechnik, die hauptsächlich mit eigens entwickelten Programmen arbeiteten, um die hohen Standards an optischer Güte und Formabweichung zu realisieren. Von hochgenauen Interferometern, die die gesamten Oberfläche der optischen Bauelemente vermessen konnten, bishin zur Ionenbeschuss-Anlage zum Feinstpolieren von Linsen und Spiegel war alles vorhanden. Leider war die Zeit knapp, denn es gab an diesem Tag noch mehr zu sehen. So verabschiedeten wir uns und von der apshericon GmbH und brachen auf zu unserem zweiten Ziel des Tages: der Grintech GmbH in Jenas Innenstadt.” – vielen Dank Florian!

Die Grintech GmbH stellt Mikrooptiken her, die sowohl in der Medizin in Endoskopen als auch in faseroptischen Baugruppen und der Sensorik ihre Anwendung finden. Der Clou der GRIN (Gradient Index)-Linse ist die kontinuierliche Brechzahländerung im Glas, die durch ein gemütliches Bad in einer Silberlösung erreicht wird. Die Belegschaft demonstrierte uns unter anderem, wie man unter dem Mikroskop die winzig kleinen Linsen verklebt, wie der Ionenaustausch von statten geht und die fertigen Linsen auf ihre optischen Eigenschaften hin geprüft werden. Auch die Firmenvertreter unserer Expertenrunde Joachim Ostermann von der LDT und Thomas Handke von der Sypro Optics GmbH wagten einen prüfenden Blick durch das stabförmige Rohmaterial der Linsen. Besonders stolz waren wir auf den MASTER+ Alumni Sven, der seit letztem Jahr bei Grintech seine Masterarbeit anfertigt und uns seinen Arbeitsplatz am Laser Scanning Mikroskop präsentierte.
Nachdem wir uns von Grintech verabschiedet hatten, warteten die “Glücksfeen” von asphericon und der POG im “Roten Hirsch” auf uns, um für unsere Teilnehmer mit glücklichem Händchen die Firmenbingo-Kugeln zu ziehen. Nun haben die Master bis zur nächsten Mastertour Zeit, um das abgebildete Produkt zu enträtseln und dazu einen Artikel auf den MASTER+ Blog zu stellen.

An dieser MASTERTOUR haben sich folgende Partnerfirmen beteiligt und wir freuen uns, Sie bei unserer naächsten Tour am 11. April wieder zu begrüßen:

asphericon GmbH

Grintech GmbNH

Präzisionsoptik Gera GmbH

Laser Display Technologies LDT

Sypro Optics GmbH

Docter Optics SE

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Traditionelles Hutwerfen im Normannenhaus Jena begangen

Schon kurz nachdem sich die 16 neuen Kandidaten für eine Teilnahme am MASTER+ Programm qualifiziert hatten, durften sie bereits dem traditionellen Hutwurf des “alten” Jahrgangs beiwohnen: Letzte Woche trafen sich alle MASTER+ler, Unternehmensvertreter und Unterstützer des Programms, um gemeinsam im feierlichen Rahmen einerseits den Jahrgang 2013 zu verabschieden und andererseits den Jahrgang 2014 zu begrüßen. Auch die Rektorin der Fachhochschule, Prof. Gabriele Beibst, wünschte den Absolventen viel Erfolg für ihre berufliche Laufbahn und betonte wie vorteilhaft zeitige Firmenkontakte dafür sind.
Nach einem Rückblick auf ein Jahr mit Firmenexkursionen, Expertengesprächen und Karrieretrainings wurden die wohlverdienten Teilnahmezertifikate inklusive Abschlusshut übergeben und die Urkunden für die Exklusivpartnerschaften von den anwesenden Firmenvertretern unterzeichnet. Danach ging es in ein Live-Firmenbingo Quiz, bei dem das Publikum sein Insiderwissen zum Thema Thüringer Photonik unter Beweis stellen konnte. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde das MASTER+ Maskottchen Toni Teufel ehrenvoll an die Nachfolger abgetreten und zum Abschluss gab es ein heißes Duell um den MASTER+ Wanderpokal, das die heimliche Favoritin Sandra für sich entschied.
Der Abschied vom Jahrgang 2013 währt jedoch nur bis nächstes Jahr, denn da stehen schon spannende Alumni-Veranstaltungen auf dem Programm, so dass man sich nicht aus den Augen verliert.

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Der neue MASTER+ Jahrgang steht fest!

Nach einem wochenlangen Bewerbungsmarathon ist der MASTER+ Jahrgang 2014 nun endlich komplett: Unsere 16 neuen Teilnehmer studieren an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena sowie an der Technischen Universität Ilmenau und werden nun ein Jahr lang unsere Partnerunternehmen kennenlernen und gemeinsam Karrieretrainings bestreiten.

Sie bringen dafür Hintergrundwissen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten mit:

  • Laser- und Optotechnologien
  • Materialwissenschaften
  • System Design
  • Physik
  • Werkstofftechnik
  • Vision Science

Wir freuen uns auf ein neues Jahr voller spannender Begegnungen, modernster Technologien und überraschender Erkenntnisse!

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14 Partnerunternehmen begleiten den MASTER+ Jahrgang 2014

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Die Bewerbungsphase für den MASTER+ Jahrgang 2014 ist noch in vollem Gange, doch unsere 14 Partnerunternehmen  sind schon jetzt gespannt auf die neuen Teilnehmer. Gemeinsam mit uns werden sie aus den zahlreichen Bewerbern 15 besonders motivierte und leistungsbereite Masterstudenten der Thüringer Hochschulen auswählen, die ein Jahr lang ab November 2013 das hochkarätige Programm durchlaufen, um sich auf einen Berufseinstieg in der Photonikbranche vorzubereiten.

Die Partnerunternehmen

asphericon GmbH  LASOS Lasertechnik GmbH
 Carl Zeiss AG  LDT Laser Display Technology GmbH
 Docter Optics SE  MAZeT GmbH
 ORAFOL Fresnel Optics GmbH  Optics Balzers Jena GmbH
 Göpel electronic GmbH  ORISA Software GmbH
 Grintech GmbH  POG Präzisionsoptik Gera GmbH
 ifw GmbH  Sypro Optics GmbH

 

Die Programmpunkte im Überblick

Das Herzstück bilden die MASTERTOUREN zu verschiedenen technologischen Schwerpunkten, bei denen die Studierenden die Unternehmen kennenlernen und mit Geschäftsführern, Entwicklungsleitern und Personalern in einen fachlichen Austausch treten.
Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmer fünf flankierende KARRIERETRAININGS, die sie auf die Herausforderungen des Berufsalltags in einem Hightech-Unternehmen vorbereiten.
Parallel dazu werden die Studierenden in PRAXISAUFGABEN und Forschungsthemen in den Unternehmen eingebunden, die sie auf die Themenfindung der Masterarbeit vorbereiten.

 

Bewerben Sie sich bis zum 15. November 2013 über das Bewerbungsformular!

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Seeing is believing

Man mag es kaum glauben, aber zu unserer vorletzten Mastertour “Industrielle Bildverarbeitung” haben wir in die Zukunft gesehen: die MASTER+ Teilnehmer mit grauen Haaren, Bärten und Augenbrauen. Möglich machte diesen vorhersehenden Blick kein Wahrsager sondern eine spezielle Kamera der Allied Vision Technologies GmbH, bei der wir am 20. September zu Besuch waren. Allied Vision ist einer der führenden Hersteller von Digitalkameras für die industrielle und wissenschaftliche Bildverarbeitung, die kurz gesagt Maschinen zum Sehen verhelfen. Den überraschenden Effekt des vorzeitigen Alterns machte die Kamera möglich, weil hier in Stadtroda auch Geräte hergestellt werden, die außerhalb unseres “normalen” sichtbaren Spektrums, zum Beispiel im Infrarot- oder Röntgenbereich, arbeiten. Neben einem Vortrag zur Wirkungsweise der Allied Vision Kameras, erlebten wir live, wie beim Modell Mako ganz kundenspezifische Anpassungen umgesetzt werden und wie im Unternehmen die Produktionsabläufe besonders effektiv gestaltet werden.

Als Gast war Frau Dr. Brückner des ebenfalls welweit führenden Unternehmens, der Vision & Control GmbH aus Suhl, eingeladen, die uns die anspruchsvolle Arbeit einer Optikentwicklerin näher brachte. Vision & Control entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Komponenten für die industrielle Bildverarbeitung. Das Portfolio reicht dabei von intelligenten Kameras und Mehrkamerasystemen bis hin zu Hochleistungs-LED-Beleuchtungen und Präzisionsoptiken. Nach einer Führung durch die hochmoderne Fertigung inklusive Fußstulpen und Laborkitteln schlossen wir eine Diskussionsrunde zu Einstiegs- und Karriereaussichten bei Allied Vision und mittelständischen Unternehmen im Allgemeinen an, bei der brennende Fragen beantwortet wurden. Zum Abendessen bei Roulade und Klößen ging unser heiß begehrtes Firmenbingo in die finale Runde, das  schon einmal den Appetit auf unsere letzte Mastertour zum Thema “Optische Schichten” anregte.

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Wir suchen den Jahrgang 2014

Gerade erst haben wir mit unserem aktuellen MASTER+ Jahrgang das Bergfest gefeiert, schon steht die Bewerbungsrunde für 2014 vor der Tür. Ab jetzt können sich alle photonikbegeisterten Masterstudenten mit passendem Profil bei uns bewerben und unsere Partnerfirmen kennenlernen. Bewerbungsende ist der
15. November 2013. Hier gehts zum Anmeldeformular

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Der Meter oder das Meter?

Manometer! Dass man bei einer Mastertour zum Thema Lasertechnologien über so grundlegende Sachen nachdenkt, hätten wir gar nicht gedacht. Für die SIOS Messtechnik GmbH ist das Meter aber ihr täglich Brot – vor allem in seinen kleinsten Abstufungen – denn hier wird in winzigsten Dimensionen gemessen, in denen ein Haar dick wie ein Baumstamm ist. Herr Grundschock berichtete in seinem Vortrag, dass in dem Ilmenauer Unternehmen laserinterferometrische Präzisionsmessgeräte entwickelt und hergestellt werden, die vom Winkel über Massen bis zum Druck alles bis zum letzten Nanometer bestimmen können. Diesjähriger Gastgeber war die Laser Imaging Systems GmbH, die neben einem riesigen Jena-Panorama im Konferenzraum noch einiges mehr zu bieten hat: sie ist Tochter eines weltweit agierenden und marktführenden Unternehmens für die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Direktbelichtung. In den Jenaer Produktionsräumen werden Laserbelichtungssysteme für die Leiterplatten­herstellung entwickelt, konstruiert und gefertigt. Als kleines Andenken durften wir uns obendrein noch ein tolles belichtetes “Poster” aus der Produktion mitnehmen. Herr Wächter vom Günther Köhler Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung brachte uns die Lasermaterialbearbeitung am ifw näher und auch die Laser Display Technology, die POG Präzisionsoptik Gera, das Laserzentrum Schorcht und die Jenoptik Laser GmbH standen uns mit Ihrem Know-How in der Expertenrunde Rede und Antwort.

Nach einer kleinen Wanderung durch Göschwitz ging es zu LASOS in den frisch bezogenen neuen Firmensitz. Nicht umsonst ist der Laserhersteller in Europa führend im Verkauf von Gaslasern und der weltweit größte OEM Lieferant für die Laser Scanning Mikroskopie: anhand der uns bis dato unbekannten Weibull-Statistik wurde uns vorgerechnet, dass LASOS Laser praktisch ewig halten und so gut wie nie kaputt gehen. Darüber hinaus erfuhren wir, dass der “totgesagte” HeNe-Laser noch längst nicht zum alten Eisen gehört und man Jena getrost als die Wiege des Lasers bezeichnen kann.

 

 

 

 

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Die neue Business Class

HiRes

Pünktlich zum Bergfest der diesjährigen MASTER+ Runde habe ich noch einmal stolz durch die Lebensläufe unserer bisherigen Teilnehmer geblättert. Abgesehen von einigen skurilen Hobbies ist mir dabei ein Umstand besonders ins Auge gestochen: das Ungleichgewicht in der Geschlechterverteilung. Obwohl wir von Anfang an Wert auf Teilnehmerinnen gelegt haben, sind von unseren insgesamt 46 Mastern nur 14 weiblich. Betrachtet man die optikrelevanten Studiengänge an den Jenaer Hochschulen verstärkt sich das Bild und wir werden mit unseren immerhin 30% zum absoluten Spitzenreiter in Sachen Frauenquote. Auch bei den Mitgliedern im OptoNet sieht das nicht anders aus: lediglich 4 von knapp 100 Unternehmen werden von einer Frau geführt. Nun kann man lange darüber spekulieren, warum das so ist. Wir also OptoNet haben uns jedoch entschieden, auf das Spekulieren zu verzichten und lieber auf die Wenigen den Scheinwerfer zu richten. So erklärten wir den 5. Juni 2013 kurzerhand zum Frauentag und brachten Studentinnen, Doktorandinnen und erfolgreiche Frauen aus Industrie und Forschung gemeinsam an einen Tisch. Unseren Aktionstag “Die neue Business Class: Aufstiegschancen für Frauen in der Photonik” starteten wir mit einem Workshop, der von Dr. Merle Fuchs, Inhaberin des TechnologieContors Gera geleitet wurde. Hier ging es um erfolgreiches Netzwerken, effizientes Nutzen von Ressourcen, die Kommunikation mit Entscheidungsträgern und die Spielregeln, die die Arbeitswelt diktieren. Auch mit gängigen Klischees, auf die man auch heute noch hier und da stößt, wurde aufgeräumt. Die insgesamt 16 Teilnehmerinnen waren bunt gemischt aus der EAH und FSU Jena, dem Fraunhofer IOF, dem IPHT, sowie dem Max Planck Institut und hatten hier auch die Möglichkeit, aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz zu berichten.

Im Anschluss daran wurde die Runde etwas größer, denn wir luden zur Podiumsdiskussion zum Thema “Erfolgreiche Frauenkarrieren” ein. Nach den Grußworten von Johanna Arenhövel, der Gleichstellungs- beauftragten Thüringens, diskutierten die Geschäftsführerinnen der OptoNet Mitgliedsunternehmen LightTrans (Petra Wyrowski) und ifw (Dr.Sabine Sändig) gemeinsam mit Dr. Rachel Grange, Gruppenleiterin am Institut für Angewandte Physik,  der Jenaer Gleichstellungsbeauftragten Cornelia Bartlau und der MASTER+ Teilnehmerin Tina Waurischk über Faktoren, die die Karrierechancen von Frauen beeinflussen. Das Podium sowie das Publikum waren sich am Ende einig, dass ein großes Netzwerk an Kontakten kombiniert mit einer guten Portion Selbstmarketing die Karriere ein enormes Stück voran bingt. Die allseits bekannten Stolpersteine wie z.B. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegen jedoch immernoch im Weg.

Zum Abschluss ließen wir die Eindrücke des Tages beim Internationalen Abend noch einmal Revue passieren und Masterstudentinnen der Abbe School of Photonics berichteten aus dem Arbeitsalltag in ihren jeweiligen Heimatländern China und Taiwan.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Abbe School of Photonics der Friedrich Schiller Universität Jena organistert.

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Im Schatten der Glasfaser: Alumnitour nach Meiningen

Meiningen – die Theaterstadt – so heißt es auf dem Ortsschild. Gar kein Theater haben die MASTER+ Alumni veranstaltet, als wir am 25.04.2013 im Thüringer Wald auf Tour waren. Neben einer großartigen Musik- und Schauspielszene hat Meiningen nämlich auch dem Technologieinteressierten einiges zu bieten. Gemeinsam mit den Teilnehmern von elmug4students besuchten wir 6 ansässige Unternehmen und es wurde wieder einmal deutlich, dass sich die Hochtechnologie auch in Gegenden zu Hause fühlt, in denen man sie nicht zwingend vermutet. Zum Auftakt begrüßte uns ADVA im lichtdurchfluteten Firmenpalast. Der Telekommunikationsausrüster stellt Optical+Ethernet Transportlösungen her, die in Netzwerken die Daten-, Sprach- und Videoübertragung beschleunigen. Um im Theaterjargon zu bleiben: die Glasfaser spielt dabei die Hauptrolle. In unseren schicken Kitteln durften wir verfolgen wie diese haarfeinen Fasern gespleißt wurden, um dann in beeindruckender Länge verbaut zu werden.

Außerirdisch wurde es dann bei nanoplus: Eine Laserdiode des Herstellers von Halbleiterlasern fährt seit einiger Zeit auf einem Marsrover kreuz und quer über den roten Planeten. Das Hauptgeschäftsfeld von nanoplus sind monomodige Laser im nahen und mittleren infraroten Spektralbereich, die zum Beispiel in der Spektroskopie, Sensorik und Metrologie zur Anwendung kommen. Man sollte hier nich unerwähnt lassen, dass das Unternehmen einer der weltweit führenden Hersteller ist und einige Entwicklungen als Vorreiter auf den Markt gebracht hat. Noch mehr als diese Tatsache beeindruckten uns allerdings die äußerst kleidsamen Strampelanzüge, in die wir zur Besichtigung des Reinraums geschlüpft sind und uns auch ein wenig wie Marsbewohner aussehen ließen.

Diesen entstiegen, trafen wir im Gewerbezentrum gleich auf vier Firmen in einem Gebäude: aifotec produziert faseroptische Komponenten und entwickelte die einzigartige “Hybrid Integration Technology”, die in Verbindung mit plattformbasierten Aufbautechniken Gebrauch von innovativen Verfahren der Laserlöt-Technik, Klebetechniken sowie Vergusstechniken macht.

Auch fibotec ist in der Faseroptik tätig. Hier spezialisiert man sich auf faseroptische Fehlerortungsgeräte, Laserdiodenmodule, Single frequency Lichtquellen und Pulslichtquellen. Dr. Werner und seine Mitarbeiter/-innen präsentierten uns die speziell auf Kundenwünsche angepassten Lösungen, die in der Kommunikationstechnik oder als Messmittel, zum Beispiel im ophthalmologischen Bereich,  zur Anwendung kommen.

Gemessen wird auch bei der µ-GPS, dem Spezialisten für 3D Messungen mit höchster Genauigkeit in der Größenordnung von 1- 5 µm. Hauptsächlich wird das System im Maschinenbau eingesetzt, um die Position von beweglichen Teilen an Präzisionsmaschinen zu bestimmen. Da der Aufbau des Geräts relativ platzsparend ist, wurde hier eine einfache und kostensparende Methode zur Positionsmessung entwickelt.

Um Positionen geht es ebenfalls bei PiMON: und zwar die von Lecks in Pipelines. Das Unternehmen hat ein Überwachungsverfahren entwickelt, das Leckagen in den Röhren erkennt und lokalisiert. Auch Gebäude oder Tunnel können mit diesem System geschützt werden.

Um nicht nur unseren Wissensdurst zu stillen, sondern auch den echten Hunger, wurde uns pünktlich zum wunderschönen Sonnenuntergang am Ende des Tages ein leckeres Buffet kredenzt. Zu dieser Gelegenheit konnten wir auch unsere Gastgeber und die elmug4students noch näher kennenlernen. Wir bedanken uns (neben der kulinarischen Versorgung) noch einmal herzlich bei allen Unternehmen, die uns Ihre Zeit geopfert haben, sowie unserer tollen “Reiseführerin” Nadine Latka, die den Tag für uns so spannend gestaltet hat. Wir kommen gerne wieder – auch ohne Theater.

 

 

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