Willkommen
Nichts geschenkt, aber viel zu holen: Willkommen bei MASTER+, dem Studienförderkreis des OptoNet e.V.
Nichts geschenkt, aber viel zu holen: Willkommen bei MASTER+, dem Studienförderkreis des OptoNet e.V.
Meiningen – die Theaterstadt – so heißt es auf dem Ortsschild. Gar kein Theater haben die MASTER+ Alumni veranstaltet, als wir am 25.04.2013 im Thüringer Wald auf Tour waren. Neben einer großartigen Musik- und Schauspielszene hat Meiningen nämlich auch dem Technologieinteressierten einiges zu bieten. Gemeinsam mit den Teilnehmern von elmug4students besuchten wir 6 ansässige Unternehmen und es wurde wieder einmal deutlich, dass sich die Hochtechnologie auch in Gegenden zu Hause fühlt, in denen man sie nicht zwingend vermutet. Zum Auftakt begrüßte uns ADVA im lichtdurchfluteten Firmenpalast. Der Telekommunikationsausrüster stellt Optical+Ethernet Transportlösungen her, die in Netzwerken die Daten-, Sprach- und Videoübertragung beschleunigen. Um im Theaterjargon zu bleiben: die Glasfaser spielt dabei die Hauptrolle. In unseren schicken Kitteln durften wir verfolgen wie diese haarfeinen Fasern gespleißt wurden, um dann in beeindruckender Länge verbaut zu werden.
Außerirdisch wurde es dann bei nanoplus: Eine Laserdiode des Herstellers von Halbleiterlasern fährt seit einiger Zeit auf einem Marsrover kreuz und quer über den roten Planeten. Das Hauptgeschäftsfeld von nanoplus sind monomodige Laser im nahen und mittleren infraroten Spektralbereich, die zum Beispiel in der Spektroskopie, Sensorik und Metrologie zur Anwendung kommen. Man sollte hier nich unerwähnt lassen, dass das Unternehmen einer der weltweit führenden Hersteller ist und einige Entwicklungen als Vorreiter auf den Markt gebracht hat. Noch mehr als diese Tatsache beeindruckten uns allerdings die äußerst kleidsamen Strampelanzüge, in die wir zur Besichtigung des Reinraums geschlüpft sind und uns auch ein wenig wie Marsbewohner aussehen ließen.
Diesen entstiegen, trafen wir im Gewerbezentrum gleich auf vier Firmen in einem Gebäude: aifotec produziert faseroptische Komponenten und entwickelte die einzigartige “Hybrid Integration Technology”, die in Verbindung mit plattformbasierten Aufbautechniken Gebrauch von innovativen Verfahren der Laserlöt-Technik, Klebetechniken sowie Vergusstechniken macht.
Auch fibotec ist in der Faseroptik tätig. Hier spezialisiert man sich auf faseroptische Fehlerortungsgeräte, Laserdiodenmodule, Single frequency Lichtquellen und Pulslichtquellen. Dr. Werner und seine Mitarbeiter/-innen präsentierten uns die speziell auf Kundenwünsche angepassten Lösungen, die in der Kommunikationstechnik oder als Messmittel, zum Beispiel im ophthalmologischen Bereich, zur Anwendung kommen.
Gemessen wird auch bei der µ-GPS, dem Spezialisten für 3D Messungen mit höchster Genauigkeit in der Größenordnung von 1- 5 µm. Hauptsächlich wird das System im Maschinenbau eingesetzt, um die Position von beweglichen Teilen an Präzisionsmaschinen zu bestimmen. Da der Aufbau des Geräts relativ platzsparend ist, wurde hier eine einfache und kostensparende Methode zur Positionsmessung entwickelt.
Um Positionen geht es ebenfalls bei PiMON: und zwar die von Lecks in Pipelines. Das Unternehmen hat ein Überwachungsverfahren entwickelt, das Leckagen in den Röhren erkennt und lokalisiert. Auch Gebäude oder Tunnel können mit diesem System geschützt werden.
Um nicht nur unseren Wissensdurst zu stillen, sondern auch den echten Hunger, wurde uns pünktlich zum wunderschönen Sonnenuntergang am Ende des Tages ein leckeres Buffet kredenzt. Zu dieser Gelegenheit konnten wir auch unsere Gastgeber und die elmug4students noch näher kennenlernen. Wir bedanken uns (neben der kulinarischen Versorgung) noch einmal herzlich bei allen Unternehmen, die uns Ihre Zeit geopfert haben, sowie unserer tollen “Reiseführerin” Nadine Latka, die den Tag für uns so spannend gestaltet hat. Wir kommen gerne wieder – auch ohne Theater.
IN ›› Aktuelles · Mastertouren
Eine Linse ist rund und aus Glas – das mag der linsophile Laie über dieses kleine Wunderwerk denken und sich am Ende aller Weisheit wähnen.
Wir Master+ler können über solch einen untertriebenen Allgemeinplatz natürlich nur müde lächeln und den Ignoranten des Platzes verweisen. Wir wissen nämlich, dass eine Linse auch gern einmal platt wie eine Flunder ist oder in attraktiver Stabform daherkommt. Woher wir das wissen? Ganz einfach, wir waren auf unserer ersten Mastertour zum Thema Optiktechnologien und haben uns angeschaut, was mit Optiken in Jena und Umgebung alles angestellt wird. Dank der Präzisionsoptik Gera erfuhren wir, dass der Angeberbegriff für ein Fadenkreuz in einem Zielfernrohr “Absehen” ist – dieses wird in Gera mittels fotolithografischer Verfahren aufs Glas gebracht. Auch andere Komponenten, wie Rund- und Planoptiken bis hin zu kompletten optischen Systemen werden bei der POG gefertigt. Fresnel Optics brachte uns wie der Name schon verrät die Fresnellinse näher, die aus Kunststoff in einer Art Waffeleisen gepresst wird. Sie macht uns nicht nur an die Heckscheibe geklebt das Einparken leichter, sondern findet auch in Autoscheinwerfern, Displays oder als schicke Lampe ihre Anwendung. Nachdem wir durch die heiligen Hallen des Optikveterans Carl Zeiss Jena gewandelt waren, um uns dort die Fertigung von Rundoptiken anzuschauen, stand GRINTECH auf dem Programm. Hier herrschte das Motto “klein aber oho” vor, denn das Unternehmen stellt Mikrooptiken her und hat mit seinen Gradientenindex (GRIN) Linsen weltweit die Nase vorn. Dass die Mitarbeiter dort ein ruhiges Händchen haben müssen bewies uns eine Kollegin, die unter dem Mikroskop zwei dieser Winzlinge zusammenklebte.
Die Rouladen zum Abschluss unseres Ausflugs waren zum Glück nicht so winzig aber auch oho und nach deren hingebungsvollem Verzehr wurde der Abend mit einer nervenaufreibenden Ziehung der Firmenbingo-Kugeln veredelt. Hier zeigte sich, wer Glück im Spiel hat, denn der Schwierigkeitsgrad schwankte von “das habe ich doch gerade live gesehen” bis “was zur Hölle ist das?”. Die ersten Ergebnisse können in unserer Firmenbingo-Rubrik schon bestaunt werden.
Wir danken noch einmal allen beteiligten Unternehmen für ihr Engagement!
IN ›› Aktuelles · Mastertouren
Nach zwei ereignisreichen Jahren mit Mastertouren, Kompetenztrainings und Teamevents sind nun alle Weichen gestellt für den neuen MASTER+ Jahrgang 2013. Um sich für die Teilnahme am Programm zu bewerben sollte man folgende Eigenschaften mitbringen:
• Studium im 1. Semester Master
• Belegung einer optikrelevanten Fachrichtung
• Interesse an der regionalen Unternehmenslandschaft
• Begeisterungsfähigkeit und Engamement außerhalb des Curriculums
• Motivation zu persönlicher Weiterentwicklung
Alle Einzelheiten zum Programm und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.
IN ›› Aktuelles
Zugegeben: es klingt nicht gerade teamfördernd, wenn man gemeinsam in den Wald fährt, um sich dort gegenseitig abzuschießen. Wir sind trotzdem letzten Freitag nach Tautenhain aufgebrochen, um unseren Killerinstinkten beim Paintball freien Lauf zu lassen. Nach harten Kämpfen im Unterholz, Verirrungen im Röhrenlabyrinth und dem Showdown in der Westernstadt, kamen am Ende des Tages alle Krieger friedlich zur rechtmäßig erkämpften Bratwurst auf neutralem Terrain zusammen. Außer Treffern auf sensible Körperzonen waren keine Verlusste zu beklagen.
Ganz nebenbei ist jedoch aufgrund höchst kreativer Schusstechniken Körperkunst entstanden, für die so mancher Sammler ein Vermögen auf den Tisch blättern würde.
IN ›› Aktuelles · Teamevents
Wenn MASTER+ das Megaevent Präsentationstraining ausrichtet, geben sich illustre Gäste die Klinke in die Hand: der flippige Chart versucht der verstaubten Tafel die Show zu stehlen, die Metaplanwand lässt sich von Reißzwecken piesacken und der Polylux strahlt mit dem glamourösen Beamer um die Wette. Das Whiteboard wird rumhängend erwischt und dafür angemalt.
Neben den Stargästen versuchen 16 ehrgeizige Sternchen am Präsentations-himmel durch rhetorische Meisterleistungen, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Da werden Rettungsschirme aufgespannt, Piraten geentert und Bologna-Prozesse geführt. Auch das Traumpaar Bratwurst+Sauerkraut wird kräftig durchs Bier gezogen, während man backstage die Energiewende einleitet. Einiges davon wird sicher demnächst auf Facebook für Furore sorgen, es fragt sich nur ob dabei diverse Urheberrechte verletzt werden. Die diesjährige Location im Grünen regte zum Flirten an: einige der Jungstars wurden mit den ganz Großen im Präsentationsbusiness gesichtet und man munkelt, dass bereits erste Kooperationen ausgehandelt werden. Man darf gespannt sein.
Eins bleibt nach dieser glanzvollen Veranstaltung jedoch im Dunkeln: Wer ist eigentlich dieser Vakog?
Zur Feier des Tages gibt es heute ein kleines Novum: Das erste Mal schreibt nicht die Projektleiterin eine Abhandlung über das Teamtraining, sondern gibt die Feder an die Teilnehmerin Carolin ab. Bitte Carolin:
Auf eine erlebnisreiche und spannende Expedition begab sich das Team MasterPlus im Rahmen des Teamtrainings. Bevor das Abenteuer begann, testeten wir erst einmal, ob im eintretenden Notfall im Basislager alle Platz finden. Dafür wurden keine Kräfte und Mühen gescheut und akrobatische Meisterleistungen vollbracht.
Nun konnte die Reise ins Ungewisse starten. Dabei tat sich vor uns eine gewaltige Mauer auf. Diese konnte nur überwunden werden, indem alle Mitstreiter durch Körperkontakt eine Schlange bildeten. Wurde diese unterbrochen, so sandte die Mauer unerbittliche Kräfte aus und die gesamte Gefolgschaft wurde von der Mauer zurückgeschleudert. Dieses Hindernis wurde nach kurzen Startschwierigkeiten mit Bravour gemeistert.
Um unsere Wanderung fortzusetzen mussten wir ein heimtückisches Moor durchqueren, das wir nur mit magischen Brettchen betreten durften. Lies man diese allein im Moor liegen, so wurden sie von ihm verschlungen. Doch auch diese Hürde meisterten wir, zwar mit einigen blinden Passagieren und einem Dutzend Brettern weniger, aber das sollte uns nicht aufhalten. Somit gelangten wir zur letzten Aufgabe – dem geräuschempfindlichen Teil, der mit seinen giftigen und ätzenden Dämpfen nicht zu unterschätzen war. Ein Schatz befand sich in der Mitte des Teiches und musste per blinder Luftrettung (ein ganz großes Lob an Robert K.!!) geortet werden. Doch ohne die bravouröse Teamleistung, bei der alle ihre Muskelkraft beweisen mussten, wäre uns das nicht möglich gewesen. Auch die kräftige Unterstützung von SP Training und Consulting, die diesen Tag erst für uns möglich machten soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
Damit ging ein aufregender Ausflug zu Ende und die theoretische Auswertung im Uniturm konnte folgen. Dabei wurde festgestellt, dass ein Team auch ohne einen Kapitän Großes vollbringen kann, solange alle Matrosen an einem Strang ziehen.
Danke Carolin
So ein Personaler hat es schon nicht leicht. Ständig muss er aus einem Heuhaufen von Bewerbern die menschliche Nadel fischen, die am Besten auf eine Stelle passt und auch persönlich nicht auf kollegiale Abneigung stößt.
Um sich das Auswahlverfahren ein wenig zu erleichtern (oder am Ende gar zu erschweren?) setzt der findige Arbeitgeber gern ein Assessment Center an, um eine Handvoll Kandidaten unter die Lupe zu nehmen. Die Gegenseite hat es unter dem Vergrößerungsglas natürlich auch nicht gerade komfortabel, wenn sie stunden- und manchmal tagelang begutachtet wird. Damit unsere Master als zukünftige Bewerber nicht ins Schwitzen kommen, haben wir sie schon jetzt ins Assessment Center Training geschickt.
Hier haben sie sich märchenhaft kreativ selbst präsentiert, sich in Gruppen-diskussionen durchgesetzt und in Rollenspielen in die Lage des Personalers versetzt. Architektonisch konnte sich in der Teamaufgabe entfaltet werden, wobei die Tragfähigkeit der entstandenen Konstruktion noch einmal von einem Gutachter geprüft werden sollte. Zuguterletzt wurden die Master auch mit Auswahlkriterien der anderen Art konfrontiert. Also falls demnächst mal jemand fragt, als welche Frucht man sich so fühlt, dann sagt bloß nicht Stachelbeere!
Wie sagt man doch so schön? Jedes Ende ist auch ein Anfang…. diese Lebensweisheit macht auch vor einem Studienförderkreis nicht halt. Das eine weinende Auge musste sich am Abend des 18. November 2011 in der schicken Villa Rosenthal vom ersten MASTER+ Jahrgang verabschieden, der ein Jahr lang erfolgreich Unternehmen gestürmt, Kompetenzen perfektioniert und Teamausflüge überlebt hat. Die “alten” Teilnehmer besitzen nun allesamt ein eigenes Masterhütchen, dürfen sich Alumni nennen und werden auch weiterhin dem MASTER+Programm treu bleiben. Das andere lachende Auge blickte an jenem Abend gespannt in Richtung Jahrgang 2011 und warf den 16 “Neuen” erwartungsvolle Willkommensblicke zu. Auch diesmal sind Studierende aus mannifaltigen Fachrichtungen vertreten und werden sich hier in Kürze mit ihren ersten Artikeln zu Wort melden. Hier das Potpourri der Studienfächer:
Wir sind gespannt auf das kommende Jahr und winken dem Jahrgang 2010 noch einmal mit dem Spitzentaschentuch adieu!
IN ›› Aktuelles · Teamevents
und dann geht es auf die Saale. Gut, in unserem Fall hätte es heißen müssen “stülp die Schwimmweste über”, aber dann wäre der Reim weniger charmant gelungen. Da die Zeit auch im MASTER+ Programm wie im Sauseschritt vergeht, sind wir schon auf der Hälfte unserer gemeinsamen Reise angekommen und feierten im Juli unser Bergfest. Dafür suchten wir uns jedoch keinen Gipfel aus, sondern das kühle Nass der Saale und deren berüchtigten hellen Strand, an dem wir nach unserer halsbrecherischen Bootsfahrt Bratwürste und Gehacktesklopse ihrem vorausbestimmten Schicksal zuführten. Das war der Auftakt unserer kleinen, wohlverdienten Sommerpause, in der wir neue Kraft für den September schöpfen. Da stehen nämlich unsere letzte Mastertour und das Assessmentcentertraining auf dem Programm, bevor der neue MASTER+ Jahrgang ab September handverlesen wird.
IN ›› Aktuelles · Teamevents
In erster Linie einmal wieder uns selbst auf dem Intershop Turm – diesmal ohne wenig repräsentative Winterjacken. Darüber hinaus ist das Thema “Präsentation” in den nächsten zwei Wochen auf unserer Agenda sehr präsent. Den Auftakt unseres dritten Kompetenztrainings bildete letzten Freitag ein präsentables Einführungsseminar, in dem wir Präsentations- techniken, visuelle Untermalungsmöglichkeiten und Mittel gegen Nervosität besprachen. Als kleine Aufwärmübung wurde jeder von uns auf den Präsentierteller gestellt und ein Teampartner hatte die ehrenvolle Aufgabe, uns dem Publikum auf dem Heiratsmarkt feilzubieten. Jetzt haben alle Teilnehmer zwei Wochen Zeit, ein Referat auszuarbeiten und es beim nächsten Training – man ahnt es fast – zu präsentieren, möglichst im Präsens.
Präsente gibt es dafür aber nicht!
Eine Übersicht über alle News-Beiträge findest Du im → Archiv,
weitere Beiträge findest Du in folgenden Kategorien:
→ Mastertouren → Trainings → Projekte → Teamevents